ReetdachdeckerNorbertEwersausTaarstedt -Reetdachdeckereiaus Überzeugung

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Reetdachdecker Norbert Ewers (Reetdachdeckermeister)

Die Reetdachdeckerei in Schleswig-Holstein

Hinweise für Sehbehinderte:

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Gesamtinhalte finden Sie auf folgenden Unterseiten:

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Nachfolgend die wichtigsten Themen im Überblick.

Reet ist der traditionelle Baustoff, den unser Reetdachdeckerbetrieb aus Überzeugung verarbeitet.
Mit dieser Überzeugung und der Freude an unserer Handwerkskunst sind wir für alle Reet-Interessierten kompetenter Ansprechpartner in Schleswig-Holstein für

Neueindeckungen
Sanierungen, Reparaturen
Restaurationen, Rückbau
Pflegemaßnahmen
Ausbau und Dämmung
Besichtigung von Kaufobjekten.

Leistungen:

Unsere gründliche Planung sorgt grundsätzlich für einen reibungslosen Ablauf und eine Fertigstellung im abgesteckten Zeit- und Kostenrahmen.
Von der Einrüstung bis zur Eindeckung bieten wir Ihnen zuverlässigen Komplettservice, auf Wunsch aber auch Teillösungen an.


Neueindeckungen
An- und Umbauten
Pflegemaßnahmen und Reparaturen
Restaurationen, Sanierungen, Rückbau
Ausbau und Dämmung
Besichtigung von Kaufobjekten

An- und Umbauten:

Selbstverständlich sind An- und Umbauten an bestehenden reetgedeckten Gebäuden möglich.
In Absprache mit dem Zimmermann wird das Tragwerk besprochen und gebaut. Wir beraten mit Ihnen die Gestaltung und sorgen mit unserer Eindeckung für einen harmonischen Übergang von alt auf neu. Dabei verwirklichen wir auch gerne Ihre ausgefallen Ideen und Wünsche. Machbar ist fast alles.

Pflegemaßnahmen und Reparaturen:

Probleme mit dem Reetdach treten in der Regel bei älteren Dächern auf. Dabei richtet in den meisten Fällen ein Sturm am bereits vorher leicht beschädigten Dach Schaden an. Schäden der Dacheindeckung und des Firstes durch Sturmeinwirkungen werden in den meisten Fällen von den Versicherern reguliert.
Auch Spatzen und Mader können nicht unerhebliche Schäden an der Dachfläche verursachen. Sie haben nämlich auch die Vorzüge eines Reetdaches erkannt – sehr zum Leidwesen der Hausbesitzer! Wenn z. B durch ein Marderloch in der Dachhaut Regenwasser tief in die Reeteindeckung eindringt, verursacht dies Fäulnis von innen heraus, so dass aus einem kleinen Schaden schnell eine kostspieligere Angelegenheit werden kann.
Moose sowie Baumsaaten und Laub von Birken, Lärchen u. ä. halten die Reetschicht ständig feucht und verhindern damit ein Ablüften der Dachfläche. Die Moose tragen zusätzlich durch das Eindringen ihrer Wurzeln zur sichtbaren Zerstörung der Dachoberfläche bei. Deshalb sollte man sich nicht von dem romantischen Bild eines bemoosten Reetdaches täuschen lassen und rechtzeitig das Moos durch uns entfernen lassen.

Reparaturen und Ausbesserungen können in den meisten Fällen kurzfristig und kostengünstig ausgeführt werden. Wir empfehlen, kleinere Schadstellen möglichst frühzeitig durch den Fachmann beheben zu lassen. Bei jahrelang schlecht gewarteten, verwitterten oder teilweise zerstörten Dachhäuten kann auch schon eine Teilneueindeckung eine hilfreiche Maßnahme sein.
Wir bieten deshalb auch eine jährliche Zustandskontrolle von Reetdächern mit Pflege und Reparatur als Dienstleistung an.

Restaurationen, Sanierung, Rückbau:

Als Mitglied der IGB-Angeln sind Restaurationen, Sanierungen oder Rückbau als Erhalt historischer Bauweisen unser besonderes Anliegen. Wir beraten Sie bei der Auswahl und Beschaffung der Materialien, zu baubiologischen Aspekten und betrachten Kosten im Vergleich zu Wohn- und Wiederverkaufswertsteigerungen.

Besichtigung von Kaufobjekten:


Sie sind für den Charme eines alten Hauses empfänglich? Haben ein entsprechendes Objekt gefunden?

Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, historische Bauweisen zu erhalten, um den Charme des Hauses zu erhalten.
Wir beraten und unterstützen gern bei der Einschätzung evtl. Reparatur- oder Sanierungskosten.

 

Möglichkeiten:

Ein Reetdach bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten – verbunden mit einem harmonischen Zusammenspiel der verschiedenen Bauteile: fließende Übergänge, schlichte Linienführung oder prägnante Detaillösungen.

Firste und Gauben spielen als Blickpunkte eine herausragende Rolle.

Historisch gesehen ist die Gaube nur eine Dachluke.
Heute bringt sie nicht nur Licht ins Obergeschoss, ist sie vor allen Dingen architektonisches Gestaltungselement. Da Gauben prägend für das spätere Gesamtbild sind, gehören sie zu den größten Herausforderungen des Reetdachdeckers.

Entsprechend sorgfältig planen wir die Optik mit unseren Bauherren oder auch in Zusammenarbeit mit dem Architekten bis zum gewünschten Planungsergebnis.


Grundlage der Gaube ist ein Rahmengestell, das Fenster und Reet den notwendigen Halt gibt. Es kann vom Tischler oder Zimmermann individuell nach Entwurf angefertigt werden. Alternativ gibt es aber auch eine große Auswahl an Serienmodellen:

Entscheidend für das Gesamtbild ist die Verlegung des Reets. Es muss zum einen sorgfältig und beidseitig ebenmäßig gearbeitet werden. Zum anderen wird durch das Reet die Linienführung festgelegt und damit der spätere Charakter der Gaube: Die Wirkung kann von verspielt bis streng, von fein bis dominierend sein – es gibt viele Möglichkeiten, die wir nach Ihren Wünschen umsetzen.

 

Material:

Reet wird auch Ried oder Rieth genannt. Hinter allen Begriffen steht das Teichschilfrohr, das Sie bestimmt schon einmal an Gewässerrändern haben wachsen sehen. Als Baumaterial wird es allen baubiologischen und energietechnischen Aspekten gerecht: Klima regulierend gleicht es Wärme sowie Kälte aus.

Doch Reet ist nicht gleich Reet. Wetter- und Umweltbedingungen lassen regional verschiedene Qualitäten wachsen. So werden unterschiedliche Längen und Halmstärken geerntet, die nach Art und Größe des Bauvorhabens aussucht werden müssen. Dabei achten wir sehr auf eine hochwertige Halmqualität. Je langsamer ein Halm gewachsen ist, desto stabiler und schwerer ist er.

Meistens beziehen wir unser Reet aus Rumänien. Deutsches Reet zeichnet sich zwar ebenfalls durch eine sehr gute Qualität aus, ist aber nur noch in sehr begrenzten Mengen erhältlich.

Reet wird im Winter geerntet. Auch heute noch ist diese Ernte mit viel Handarbeit verbunden. Über der Wurzel wird der Halm abgeschnitten und von den Blättern befreit. Gebündelt wird es zum Trocknen in s.g. Diemen aufgestellt. Anschließend wird es grob gereinigt, handelsüblich gebunden und gelangt über Großhändler direkt auf die Baustelle.

Miscanthus als Reetersatz
Wie oben bereits erwähnt, beträgt die Eigenversorgung mit Reet in Deutschland nur etwa 20 %. Vor diesem Hintergrund wurde in den letzten Jahren die Projektidee „ Miscanthus als Alternative zum Baustoff Reet diskutiert. Es wurden Versuchsflächen mit Miscanthus (Chinagras) angelegt sowie Dächer mit Miscanthus probeweise gedeckt. Der Miscanthus-Anbau befindet sich weiter in der Testphase. Interessierte verweisen auf wir an die
Technoligie-Tranfer-Zentrale Schleswig-Holstein GmbH
Dr. Michaela Oesser
Telefon 0461/806149
www.ttzsh.de.
Frau Dr. Oesser leitet den Arbeitskreis Nachwachsende Rohstoffe.

Heidekraut:

Das Heidekraut wird in Dänemark und Holland geerntet, anschließend wird das getrocknete Kraut in großen, gepressten Ballen auf die Baustelle geliefert.

Das Heidekraut wird getrocknet als Firstabdeckung benutzt. Seine rotbraune Grundfarbe passt sehr gut zu den wechselnden, alterungsbedingten Tönungen des Reetdaches.
Das Mähen der Heide ist in Deutschland aus naturschützerischen Gesichtspunkten verboten - obwohl sie dafür sorgt, dass die Pflanze nicht verholzt und ihr Wachstum angeregt wird.
Trotzdem ist der Heidefirst, alleine oder mit den Hängehölzern als Reiter, die bevorzugte Wahl bei den meisten Dächern. Dies liegt auch mit an dem schmucken Anblick, den er bietet. Funktional bietet er keine Vor- oder Nachteile, wie bei den meisten Möglichkeiten des Reetdaches ist es eine Geschmacksfrage, welche Lösung eingesetzt wird.

Grassoden

Grassoden werden vornehmlich an der Nordsee sprich Westküste als Firstbedeckung verwendet, sind also in Schleswig-Holstein oft zu finden. Da die Grassoden Feuchtigkeit zum Wachstum benötigen, sind sie für unsere feuchten Wetterverhältnisse absolut geeignet. Ähnlich wie Dachziegel werden die Soden im Verband verlegt und mit Holzpflöcken und oder Maschendraht am Dach fixiert.
Die Soden kommen von den Salzwiesen an der Nordsee, durch die Beweidung durch Schafe wird das Gras kurz gehalten und eine sehr starke Wurzelbildung setzt ein.
Derart gestärkt sind auch nur diese Soden für die Firsterstellung geeignet.

Holz:

Unterkonstruktionen werden von uns – wie bei jedem anderen Dach – mit handelsüblicher Dachlattung gearbeitet.
Für die typischen Reetdachverzierungen wie "Angeliter Reiter", Gaubenkonstruktionen, Giebelfirstobjekte wie Eulenaugen, gekreuzte Pferdeköpfe o.ä. verwenden wir hochwertiges Holz, das den schleswig-holsteinischen Wetterbedingungen gewachsen ist. Gern auch unbehandelt, da die natürliche Verwitterung nach einigen Jahren besonders reizvoll anzusehen ist.

 


Die Art der Firstabdeckungen wird durch landschaftstypische Traditionen der Region bestimmt.

Heidehölzer


Bei uns in Angeln (der Bereich zwischen Schleswig und Flensburg bis Kappeln) finden Sie vornehmlich Hängeholzfirste. Die Hängehölzer sorgen für einen festen Halt des Heidekrauts. Sie bestehen aus gespaltenen Eichepfählen, sind zirka 1,30 m lang. Sie werden in einem Abstand von 0,25 m bis 0,30 m auf das Heidekraut gelegt, festgenäht und sind damit gegen ein Abrutschen gesichert.
Alternativ zum Heidekraut kann dieser First auch mit Stroh und Hölzern erstellen werden. Diese Machart kommt aus Dänemark und ist in Norddeutschland eher selten zu finden.

Heidefirst


Den Heidefirst finden Sie in ganz Norddeutschland. Bei der Erstellung befestigt der Dachdecker auf beiden Seiten des Firstes einen kunststoffummantelten Maschendraht und stopft das Heidekraut von beiden Seiten fest unter den Draht, der im nächsten Arbeitsschritt in der Mitte zusammengenäht wird. So wird das Heidekraut fest auf dem First gehalten.
Auch bei diesem First kann anstelle Heidekraut auch Stroh verwendet werden.
Heidekraut ist von der Farbe her eher dunkel, das Stroh hingegen leuchtet ins Gelbliche hinein.

Reetfirst


Der König unter den Firsten.
Diese Art von Firsterstellung finden Sie im gesamten Norden und Osten Schleswig-Holsteins.
Bei seiner Erstellung dreht der Dachdecker das Reet mit dem Stoppelende nach oben und klopft das Reet auf Höhe. Im Anschluss näht der Dachdecker das Reet mit einem Nirosta-Bindedraht fest gegen die Dachlatten. Abschließend werden die langen Halme mit einem Reetmesser zurück geschnitten.

Unsere Anschrift:

Reetdachdecker Norbert Ewers
Kätnerstr. 6
24893 Taarstedt

Telefon 04622–18 88 60
Telefax 04622–18 88 61

 

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